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Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein: Ablauf, Dauer und Kosten

Der Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein umfasst 9 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten, findet an einem einzigen Tag statt und ist für alle Führerscheinklassen gültig. Es gibt keine Prüfung, die Teilnahmebescheinigung bekommst du direkt am Kursende – und sie läuft für die Führerscheinanmeldung nie ab.

Warum ist der Kurs Pflicht?

Die Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV) schreibt vor, dass jeder Führerscheinbewerber in „Erster Hilfe“ geschult sein muss. Der Gedanke dahinter: Wer am Straßenverkehr teilnimmt, kann jederzeit als Erster an einer Unfallstelle eintreffen – und dann zählen die ersten Minuten. Der Kurs „Lebensrettende Sofortmaßnahmen“ und der Erste-Hilfe-Kurs wurden dafür schon vor Jahren zu einem einheitlichen Kurs zusammengefasst: 9 Unterrichtseinheiten, ein Tag, alle Klassen.

So läuft der Kurstag ab

Der Ablauf ist überall ähnlich aufgebaut – bei Herzwerk sieht dein Tag so aus:

  1. Ankommen & Anmeldung – Ausweis zeigen, Platz suchen, ankommen.
  2. Grundlagen am Vormittag – Rettungskette, Notruf, Absichern der Unfallstelle, Eigenschutz.
  3. Mittagspause – gemeinsame Pause zum Durchatmen.
  4. Praxis am Nachmittag – stabile Seitenlage, Herz-Lungen-Wiederbelebung mit Übungspuppe, Umgang mit dem Defibrillator (AED), Wundversorgung.
  5. Abschluss – du bekommst deine Teilnahmebescheinigung direkt in die Hand.

Der Kurs lebt von der Praxis: Du übst alle wichtigen Handgriffe selbst – nicht nur einmal zusehen, sondern selbst machen, bis es sitzt.

Keine Sorge vor dem Üben

Niemand muss etwas vorführen oder wird geprüft. Die Übungen laufen in entspannter Atmosphäre in kleinen Gruppen – Fehler machen ist hier ausdrücklich erlaubt und erwünscht.

Was kostet der Kurs?

Die Preise liegen je nach Anbieter meist zwischen 40 und 60 Euro. Achte darauf, dass die Teilnahmebescheinigung im Preis enthalten ist – bei seriösen Anbietern ist sie das immer. Versteckte Zusatzkosten für „Bescheinigung“ oder „Material“ sind ein Warnsignal.

Was musst du mitbringen?

  • Personalausweis oder Reisepass – deine Identität muss für die Bescheinigung geprüft werden
  • Anmeldebestätigung, falls du über deine Fahrschule angemeldet wurdest
  • Bequeme Kleidung – geübt wird auch kniend am Boden
  • Etwas zu trinken für die Pausen

Wann solltest du den Kurs machen?

Am besten früh in deiner Führerscheinausbildung. Die Bescheinigung brauchst du spätestens für den Prüfungsantrag bei der Führerscheinstelle – zusammen mit dem Sehtest und dem biometrischen Passfoto. Wer den Kurs früh erledigt, vermeidet Stress kurz vor der Prüfung. Und ganz nebenbei: Das Wissen aus dem Kurs kann dir schon in der ersten Fahrstunde Sicherheit geben.

Sehtest und Passfoto gleich mitdenken

Für den Führerscheinantrag brauchst du neben der Erste-Hilfe-Bescheinigung auch einen Sehtest (beim Optiker oder Augenarzt) und ein biometrisches Passfoto. Manche Anbieter bündeln alles an einem Termin – frag einfach nach, was bei deinem Kurs vor Ort möglich ist.

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Häufige Fragen

Wie lange dauert der Erste-Hilfe-Kurs für den Führerschein?

Der Kurs umfasst 9 Unterrichtseinheiten à 45 Minuten und findet an einem einzigen Tag statt. Mit Pausen bist du in der Regel 7 bis 8 Stunden vor Ort.

Wie lange ist die Bescheinigung gültig?

Für die Anmeldung zur Führerscheinprüfung gibt es kein Ablaufdatum – die Teilnahmebescheinigung bleibt unbegrenzt gültig.

Muss ich für den Kurs etwas lernen oder eine Prüfung bestehen?

Nein. Es gibt keine Prüfung. Du nimmst aktiv teil, übst die Maßnahmen praktisch und bekommst am Ende deine Teilnahmebescheinigung.

Gilt ein Kurs für alle Führerscheinklassen?

Ja. Ein einziger Erste-Hilfe-Kurs deckt alle Führerscheinklassen ab – vom Mofa über Klasse B bis zum Lkw und Bus.